Hey, ich bin Janine.
Ich bin Diplom-Pädagogin mit Schwerpunkt Psychologie und ich kenne schmerzlich verlorene Freundschaften nicht nur aus der Theorie.
Ich weiß, wie es ist, sich zu fragen, was man falsch gemacht hat, alles zu geben und trotzdem allein auf dem Sofa zu sitzen und niemanden zum Anrufen zu haben.
Von „Ich weiß nicht warum.“ Zu: Ich verstehe endlich, was passiert ist.
Ich habe zwei beste Freundinnen verloren. Eine hat mich blockiert ohne ein Wort, ohne einen Grund. Die andere hat mich langsam aus ihrem Leben gestrichen. Ich habe es zu spät gemerkt, weil ich nicht wahrhaben wollte, was so offensichtlich war.
Ich habe lange geglaubt, dass ich einfach keine gute Freundin bin. Dass ich irgendetwas falsch mache.
Heute weiß ich: Es war kein Fehler. Es war ein Muster.
Diese Erkenntnis ist die Grundlage meiner Arbeit. Nicht irgendeine Theorie aus Lehrbüchern, sondern der Weg, den ich selbst gegangen bin.
Eine Freundschaft endet nicht an dem Tag, an dem sie dich blockiert. Sie endet an dem Tag, an dem das Ungleichgewicht begann und du es nicht bemerkt hast.
Mein Weg durch den Schmerz und was er mich gelehrt hat…
Ich habe nicht verstanden, warum sie mich blockiert hat. Kein Gespräch, keine Erklärung. Einfach weg, als hätte es unsere Freundschaft nie gegeben.
Die andere hat mich langsam ersetzt. Ich habe es in kleinen Momenten gespürt und trotzdem weggeschaut. Bis ich ihr Auto in der Einfahrt der Nachbarin sah, während sie mir erzählt hatte, sie habe keine Zeit. Wegen der Trennung, den Umzug, den neuen Typen und dem neuen Job.
Ich hab´s dann kapiert und aufgehört, mich aktiv bei ihr zu melden. Seit dem habe ich nie wieder etwas von ihr gehört.
Danach habe ich alles abgebrochen, bin ins Ausland gezogen (und habe damit meinen Traum verwirklicht) und habe neu angefangen. Diesmal ohne mein Muster zu wiederholen.
Ich habe akzeptiert, dass nicht jede eine neue beste Freundin sein muss. Ich habe gelernt, Red Flags von Anfang an zu erkennen und ich habe aufgehört, jede Freundschaft am BFF-Ideal zu messen, das ich noch aus Kindheitstagen mit mir trug.
Das hat mich befreit. Nicht vom Schmerz, aber von dem Muster, das ihn überhaupt erst erzeugt hat. Mit diesem Blick begleite ich heute Frauen dabei, ihre eigenen Freundschaftsmuster zu verstehen, sich selbst wieder zu vertrauen und ihr Leben aktiv in die Hand zu nehmen.
Der erste Schritt ist nicht der schwerste. Er ist nur der erste.
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